[Rezension] Water Rising – London Shah

INHALT:

Die Welt nach der Katastrophe

Wie ist es, Regen, Schnee oder Sonne auf dem Gesicht zu spüren? Und wie sehen wechselnde Jahreszeiten aus und fühlen sich verschiedene Temperaturen an?
Das alles ist der 16-jährigen Leyla völlig fremd, denn seit einer verheerenden Naturkatastrophe steht die Welt komplett unter Wasser. Leyla kennt nur das Leben im versunkenen London – bis ihr Vater festgenommen wird. Zum ersten Mal verlässt sie zusammen mit dem verschlossenen Ari ihre Heimat, um ihren Vater zu befreien. Doch die britische Regierung stellt sich ihnen in den Weg. Mit allen Mitteln will sie verhindern, dass Leyla eine dunkle Verschwörung aufdeckt.

Quelle: Loewe Verlag

BUCHINFOS:

Autor: Shah London | Reihe: Water Rising #1 | Seiten: 464 | Einband: Hardcover | Erschienen am: 13.01.2021 | ISBN: 978-3-7432-0857-5 | Preis (D): 18,95€ | Verlag: Loewe

MEINE MEINUNG:

Spannende Thematik mit einigen Längen

Das hat mir gefallen…

Bei der letzten Programmvorstellung bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und als London- und Dystopie-Fan schien es wie für mich gemacht. Die Idee hat mich sofort angesprochen und auch die Umsetzung eines Londons, das vollkommen unter Wasser liegt hat mir letztlich beim Lesen sehr gefallen.

Der Schreibstil…

konnte mich leider nicht so richtig packen. Die Autorin beschreibt sehr detailliert was in diesem Fall Fluch und Segen zugleich war. Zum einen konnte ich mir die Szenerie so wunderbar vorstellen, zum anderen sind dadurch aber auch einige Längen entstanden.

Das hat mir nicht gefallen…

Der Einstieg in das Geschehen ist mir leider nicht so leicht gefallen. Das lag allerdings weniger an der Handlung an sich, dafür umso mehr an der Umsetzung. Gerade zu Beginn hat sich das Buch für mich viel zu sehr in die Länge gezogen und es hat einfach zu lange gedauert, bis wirklich etwas passiert ist. Das ist besonders schade, da sich gerade zum Ende hin die Ereignisse plötzlich überschlagen. Eine gute Mischung aus beidem hätte in meinen Augen mehr Anklang gefunden. Nach einigen Kapitel durfte ich dann auch feststellen, dass dieses Buch leider nicht so viel Neues bereithält, wie ich es mir erhofft hatte. Zwar ist das Setting grandios, der Handlungsverlauf aber dafür vergleichbar mit anderen ähnlichen Büchern und / oder Filmen. Eine verrückte Regierung, Politik, Geheimnisse und eine starke Protagonistin im Kampf gegen das undurchsichtige System kommt euch allen sicher bekannt vor, oder?

Die Charaktere…

Auch in diesem Punkt bin ich letztlich nicht komplett überzeugt. Anfangs mochte ich Leyla ehrlich gesagt überhaupt nicht und konnte mich besser mit ihren Freunden, den Zwillingen, anfreunden. Im Verlauf des Buches hat sich mein Verhältnis zu Leyla aber etwas gebessert. Anfangs erschien sie mir oft zu naiv und ihre Handlungen waren für mich somit nicht immer nachvollziehbar. Das könnte natürlich auch dem Alter der Protagonistin geschuldet sein und hatte zumindest auch den positiven Effekt, dass am Ende einer charakterliche Entwicklung zu erkennen war.

Leseempfehlung?

Irgendwie hatte ich mir von diesem Buch etwas anderes erhofft. Es hat mich leider nicht überzeugen und begeistern können, weshalb ich für meinen Geschmack keine Leseempfehlung aussprechen kann. Bevor ich diese Rezension geschrieben habe, habe ich aber gesehen, dass viele andere Leser die Geschichte von Leyla wirklich klasse fanden. Vielleicht schaut ihr also noch mal weiter, um euch ein umfassenderes Bild zu machen.

 

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