[Rezension] We don’t talk anymore – Julie Johnson

INHALT:

Wenn dein Herz in tausend Scherben liegt …
Josephine Valentine und Archer Reyes sind seit ihrer Kindheit unzertrennlich, obwohl sie doch unterschiedlicher nicht sein könnten: Zwar besuchen beide die elitäre Exeter Academy, aber während Josephine als Tochter reicher Eltern mit Privilegien und Erwartungen aufwächst, muss Archer für seine Chancen und Erfolge kämpfen. Doch als sie bemerken, dass aus ihrer Freundschaft Liebe wird, ändert sich alles zwischen ihnen. Aus Angst, ihre Gefühle könnten nicht erwidert werden, halten Archer und Josephine ihre neuen Empfindungen verborgen. Zu groß ist ihre Sorge, den einen Menschen zu verlieren, der sie vervollständigt. Und dann ist da noch ein dunkler Schatten in Archers Umfeld, von dem Josephine nichts weiß und der all ihre geheimen Träume und Hoffnungen zerstören könnte.

Quelle: LYX

BUCHINFOS:

AutorIn: Julie Johnson | Reihe: Anymore Duet #1 | Seiten: 400 | Einband: Paperback | Erschienen am: 29.10.2021 | ISBN: 978-3-7363-1666-9 | Preis (D): 12,90€ | Verlag: LYX

MEINE MEINUNG:

Das hat mir gefallen…

Grundsätzlich fand ich die Buchidee wirklich sehr ansprechend. Ich mag Liebesgeschichten, die eigentlich nicht sein sollten und trotzdem irgendwie sein müssen, weil die Figuren sich so sehr anziehen, dass es fast wehtut. Meistens sind sie voller Emotionen und gehen unter die Haut – so sehr, dass man das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte. Nicht mehr aus der Hand legen konnte ich dieses Buch ab einem gewissen Punkt auch nicht mehr, was aber eher mit dem tollen Schreibstil und meiner großen Neugier, anstatt der erhofften explosiven Emotionen, zu tun hatte.

Das hat mir nicht gefallen…

Letztlich habe ich mich ein wenig mit der Umsetzung der Buchidee schwer getan. Zwischenzeitlich fand ich den Handlungsverlauf etwas zäh und unspektakulär, was sicher auch damit zu tun hat, dass Josephine und Archer nicht richtig miteinander reden. Ihre Freundschaft, und sogar die sich anbahnende Beziehung, ist von Anfang an dem Tode geweiht, weil Archer seine beste Freundin nicht in sein größtes Problem einweihen will. Doch genau dafür sind Freunde doch da. Vielleicht sollte der Beschützerinstinkt, den Archer mit Fortschreiten seines Problems entwickelt, süß sein. Ich fand ihn anstrengend, nervenaufreibend und ziemlich frustrierend. Da man mit jeder Zeile und mit jeder Seite merkt, wie sehr sich die beiden mögen, hätte ich sie das eine oder andere Mal gerne geschüttelt und gebrüllt, dass sie sich doch mal zusammenraufen sollen – miteinander reden, eine Lösung finden. Natürlich gehört ein wenig Drama einfach dazu – für meinen Geschmack war das Verhältnis zwischen knisternden Gefühlen und dem Voneinanderwegstoßen aber zu unausgewogen.

Noch ein paar Worte zum Buch…

Das Buch endet, wie sollte es auch anders sein, mit einem wirklich fiesen Cliffhanger. Aber genau dieser macht aus meiner Sicht Hoffnung auf einen fantastischen zweiten Band. Ich glaube nämlich, dass ich dort mehr abgeholt werde, was die Charaktere, die Lovestory, die Emotionen und das Knistern angeht. Band 2 hat das Potential, ein richtig toller und mitreißender New-Adult-Roman zu werden – ich bin gespannt, was die Autorin daraus gemacht hat.

Leseempfehlung?

Das Buch war nicht schlecht, konnte mich aber auch nicht so richtig packen. Von allem eine Portion weniger und ein bisschen mehr echte Emotionen und dann wäre es vermutlich genau mein Titel gewesen. Dennoch denke ich, dass das Buch auf jeden Fall den Geschmack der breiten Masse trifft. Schaut es euch doch mal an 😉

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