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[Rezension] Nevermoor – Fluch und Wunder – Jessica Townsend

Nevermoor – Fluch und Wunder* | Autor: Jessica Townsend |  Serie: Nevermoor #1 | Seiten: 432 | Einband: gebunden | Erschienen am: 19.02.2018 | ISBN: 978-3-7915-0064-5 | Preis (D): 19,00€ | Verlag: Dressler

INHALT:

 

Willkommen in der Welt grenzenloser Magie! Morrigan Crow ist verflucht, an ihrem 11. Geburtstag zu sterben. Doch als die Zeiger auf Mitternacht zulaufen, wird sie vom wunderbar seltsamen Jupiter North gerettet und in sein Hotel in der geheimen Stadt Nevermoor gebracht. Dort gibt es riesenhafte, sprechende Katzen, Vampirzwerge und echte Freunde für Morrigan. Doch sie muss schwierige Prüfungen bestehen, um in ihrem neuen Zuhause bleiben zu dürfen, und außer ihr scheint hier jeder ein besonderes Talent zu haben. Oder kann Morrigan vielleicht mehr, als sie ahnt?
Bildgewaltig und fantasievoll: Band 1 der international gefeierten Kinderbuch-Trilogie entführt die Leser in ein einzigartiges Wunderland voller Magie und Abenteuer.
Quelle: Dressler

COVER:

Das detaillierte und liebevoll gestaltete Cover hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Zu sehen ist Protagonistin Morrigan mit vielen kleinen und wichtigen Elementen aus der Geschichte. Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll, denn überall gibt es etwas zu entdecken. Besonders stechen aber der Titel und die goldenen Verzierungen heraus, die man sogar richtig ertasten kann.

MEINE MEINUNG:

“Nevermoor” ist eines der Bücher, auf das ich mich schon im Vorfeld riesig gefreut hatte. Die Inhaltsangabe versprach etwas vollkommen Neues und somit war ich tierisch gespannt. So viel kann ich vorab schon einmal sagen: Ich wurde absolut nicht enttäuscht. Meiner Meinung nach ist “Nevermoor” ein Buch, das man gelesen haben muss.
Inhaltlich geht es um Morrigan, die von Geburt an verflucht ist und an ihrem 11. Geburtstag sterben soll. Doch kurz vor ihrem 11. Geburtstag bekommt Morrigan gleich mehrere Angebote beim sogenannten Gebotstag und hat somit die Chance auf eine Lehrstelle. Während sie das alles nur für einen fiesen Scherz hält, lässt Bieter Jupiter North nicht locker. Am Abend ihres Todes erscheint er pünktlich kurz vor Mitternacht und rettet Morrigan das Leben. Er nimmt sie mit in den verborgenen Freistaat Nevermoor, wo Morrigan einige schwierige Prüfungen erwarten, die sie bestehen muss, um weiterhin in Nevermoor und in Jupiters magischem Hotel bleiben zu dürfen. Doch wie soll Morrigan das anstellen? Sie scheint die einzige zu sein, die nicht über ein besonderes Talent verfügt…
Ich muss sagen, dass “Nevermoor” mich direkt auf den ersten Seiten gepackt und nicht mehr losgelassen hat. Ich bin immer noch hin und weg von diesem zauberhaft-magischen Setting und den vielen wunderbaren Ideen, die die Autorin hatte. Und während ich anfangs noch dachte, dass sich das alles doch wohl nur schwer unter einen Hut bringen lassen würde, wurde ich schnell eines Besseren belehrt. Die Ideen, die Handlung, die Figuren und das Setting geben ein absolut fantastisches Zusammenspiel ab und daher ist das Buch, von der Kreativität her, das grandioseste, was ich in den letzten Jahren gelesen habe.
Ehrlich gesagt möchte ich gar nicht so viel zum Setting und dem Drumherum sagen, da ich finde, dass jeder selber in diese magische Welt eintauchen und sich seine Meinung bilden sollte.
Der Handlungsverlauf hat mich, ebenso wie das Setting, vollkommen überzeugen können. Am Anfang wirkte das Buch wirklich sehr traurig. Morrigan weiß, dass der Tod auf sie wartet. Jeder gibt ihr die Schuld an allem was in ihrer Nähe, ihrer Stadt oder in ihrer Familie passiert. Schließlich ist sie das verfluchte Kind. Daher tat mir Morrigan zu Beginn des Buches einfach nur furchtbar leid. Sie hat nur wenig Liebe und Aufmerksamkeit erfahren und hat ihre Kindheit meist abgeschottet von der Gesellschaft verbracht. Umso erfrischender war dann die Wendung, die die Handlung nach dem Auftauchen von Jupiter North genommen hat. Sein magisches Hotel und der Freistaat Nevermoor sind ein absoluter Lichtblick. Alles ist farbenfroh, bunt und lebhaft und niemand scheint sich vor Morrigan, dem verfluchten Mädchen, zu fürchten. Schnell nimmt das Buch dann an Tempo auf, denn für Morrigan gilt es Freunde zu finden und schwierige und teils gruselige Prüfungen zu bestehen.
Mit dieser gelungenen Mischung konnte mich Autorin Jessica Townsend wirklich überzeugen und fesseln.
Doch auch der Schreibstil ist eine Wucht. Denn obwohl das Setting auf den ersten Blick sehr verwirrend wirkt, beschreibt die Autorin alles mit so einer Leichtigkeit, dass ich mir die Orte und Figuren wunderbar bildlich vorstellen konnte. Das Buch lies sich daher erstaunlich unkompliziert und vor allem schnell lesen und ich war am Ende sogar etwas traurig, dass es nun (vorerst) mit “Nevermoor” vorbei ist.
Die Figuren der Geschichte könnten übrigens nicht unterschiedlicher sein. Aber auch hier möchte ich eigentlich nicht zu viel verraten. Vielleicht nur so viel: Es gibt Vampirzwerge, große sprechende Katzen, Drachen, Einhörner und natürlich auch normale Menschen.

BEWERTUNG:

“Nevermoor” hat mich mit seiner Vielfalt an Ideen und Figuren absolut begeistern und mitreißen können. Das Setting ist ein absoluter Traum und ich habe schon lange nicht mehr etwas so ausgefallenes und faszinierendes in den Händen gehalten. Grandioser Auftakt! Dieses Buch solltet ihr unbedingt lesen.

 

One comment

  1. Guten Morgen =)

    Hach das hast du so schön formuliert! Und ich kann mich in jedem deiner Punkte einfach nur anschließen. Dieser Auftakt hat mich ebenso begeistert wie dich. Ich kann es kaum erwarten den Folgeband in den Händen zu halten.

    LG
    Anja

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