[Rezension] Cassandra Carpers fabelhaftes Café – Mona Herbst

Inhalt:

An einem windigen Herbsttag stürmt Emma auf der Flucht vor den fiesen Clark-Brüdern in ein seltsames kleines Café. Als die rosarote Tür hinter ihr zuschlägt, bimmelt es und sie sieht sich einer zarten Frau gegenüber, die sie neugierig mustert. Was Emma nicht ahnt: Diese Frau heißt Cassandra Carper, und sie ist eine Hexe. In ihrem Café backt sie wunderbare Cupcakes mit der gewissen Prise Magie. Sie duften verlockend. Als Emma in einen hineinbeißt, entfaltet die Magie ihre Kraft und eröffnet ihr eine Welt, die sie sich niemals hätte vorstellen können …

Quelle: Bastei Lübbe

Buchinfos:

Cassandra Carpers fabelhaftes Café* | Autor: Mona Herbst | Seiten: 366 | Einband: Hardcover | Erschienen am: 29.04.2019 | ISBN: 978-3-414-82534-6 | Preis: 13,00€ | Verlag: Boje

Meine Meinung:

Emma hat es nicht leicht. Erst vor kurzem ist sie mit ihren Eltern nach London gezogen und seitdem haben sie die fiesen Clark-Brüder auf dem Kieker. Doch viel schlimmer ist noch, dass Emma sich alleine zur Wehr setzen muss, denn ihre Eltern haben wenig Zeit und kaum Interesse an ihr und Freunde hat sie auch noch nicht gefunden. Eines Tages ist Emma mal wieder auf der Flucht vor der fiesen Jungsbande und stolpert dabei zufällig in das kleine Café von Cassandra Carper. Hier gibt es unzählige Cupcakes, in allen erdenklichen Farben und Variationen – ein Traum. Emma ist völlig hingerissen und kann natürlich nicht ablehnen, als Cassandra, die übrigens eine Hexe ist, ihr einen Cupcake ihrer Wahl anbietet. Was Emma bis dato allerdings noch nicht weiß ist, dass die Cupcake gefüllt sind mit Magie. Und so beißt sie genüsslich hinein und findet sich plötzlich in einem Abenteuer wieder, in dem es um so viel mehr geht, als nur um magische Cupcakes und in dem Emma alles daran setzten muss, um ein wertvolles Buch zu beschützen.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich nach den ersten Kapiteln ein wenig überrumpelt war, denn das Buch entwickelte sich in eine Richtung, mit der ich niemals gerechnet hätte und leider weiß ich auch nicht so genau, wie ich das nun finden soll. Einerseits hatte ich mich irgendwie auf die Cupcakes versteift, anderseits war ich aber auch froh, dass die Autorin das Thema Magie etwas ausgeweitet hat. So geht es schon nach kurzer Zeit nicht mehr nur um die magischen und süßen Leckereien, sondern um einen Kampf zwischen Gut und Böse, in den Emma blöderweise hineingerutscht ist.

Durch die Ausweitung der Handlung hat die Autorin aber auch einiges mehr zu erzählen gehabt, als man ursprünglich annimmt. Sie beschreibt diese Geschichte daher unheimlich detailliert und mit viel Liebe – das spürt man. Mir war die Story an manchen Stellen letztlich aber viel zu langatmig. Für meinen Geschmack hätte man das Ganze kürzer und knapper fassen können.

Überrascht war ich dagegen von der Protagonisten Emma. Anfangs noch schüchtern und ohne Freunde, mausert sie sich zu einem pfiffigen, mutigen Mädchen, das Freunde findet, auf die es sich in allen Lebenslagen verlassen kann.
Weiterhin fand ich die Zusammenstellung der Nebencharaktere gut gelungen. So gibt es also nicht nur Cassandra Carper, sondern auch noch andere gute und böse Hexen und Zauberer, die in diesem Buch ihr Unwesen treiben.

Insgesamt bin ich ein wenig enttäuscht von dem Buch, denn aufgrund des Klappentextes hatte ich irgendwie etwas anderes erwartet. Die Handlung an sich war keineswegs schlecht, konnte mich allerdings auch nicht vollends überzeugen.

Bewertung:

Eine magisch-süße Geschichte, die mich letztlich aber nicht komplett überzeugen konnte.

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