[Rezension] Der Zaubergarten – Geheimnisse sind blau – Nelly Möhle

Inhalt:

Ein magischer Garten, zwei beste Freundinnen und ein großes Geheimnis – in dieser Serie werden Mädchenträume wahr!

Als Tilda aus dem verwilderten Garten nebenan – versehentlich!!! – eine wunder-, wunderschöne blaue Blume über die hohe Mauer mit nach Hause nimmt, ahnt sie noch nicht, welches Geheimnis sie birgt. Einmal an den in allen Blautönen schimmernden Blütenblättern geschnuppert, und – plöpp! – wird man unsichtbar! Klar, dass Tilda und ihre Freundin Anni noch einmal über die Mauer klettern müssen – vielleicht sind da ja noch mehr Zauberblumen? Doch die beiden haben die Rechnung ohne den unheimlichen Besitzer des Gartens gemacht. Der will seine magische Pflanze zurück und lässt die beiden Mädchen nicht mehr aus den Augen …

Quelle: S. Fischer Verlage

Buchinfos:

Der Zaubergarten – Geheimnisse sind blau* | Autor: Nelly Möhle | Serie: Der Zaubergarten #1 | Seiten: 224 | Einband: gebunden | Erschienen am: | ISBN: 978-3-7373-4142-4 | Preis (D): 13,00€ | Verlag: KJB

Meine Meinung:

Nachdem Tildas beste Freundin umgezogen ist, fühlt Tilda sich alleine. Doch dann lernt sie Anni kennen und nimmt diese gleich mit in ihr Geheimversteck. Dieses Versteck befindet sich hinten im Garten von Tildas Großeltern und grenzt an die riesige Mauer des Nachbargrundstücks – Betreten absolut verboten! Doch was macht man, wenn der Ball beim Spielen plötzlich über die Mauer fliegt? Tilda, ihre beiden Brüder und Anni zögern nicht lange und begeben sich auf das verwilderte Grundstück des Nachbarn. Dabei machen sie ein paar komische Entdeckungen – ungewöhnliche Pflanzen, ein verfallenes Gewächshaus und eine gepflegte Lichtung. Doch als die Kinder auffliegen ist Tilda so erschrocken, dass sie eine der außergewöhnlichen Pflanzen mitgehen lässt. Der unheimliche Nachbar setzt alles daran, seine Blume wiederzubekommen, denn Tilda und Anni ahnen ja nicht, welche Kräfte sich hinter der blauen Blüte verbergen.

Ich liebe magische Geschichten – jeder braucht doch hier und da mal einen Funken Magie oder? Und in Der Zaubergarten sprüht es nur so vor unterschwelliger Magie. Tilda und Anni entdecken außergewöhnliche Blumen und als sie an der blauen Blüte eines der Exemplare schnuppern, werden sie plötzlich unsichtbar. Dies ist natürlich nicht von Dauer, reicht aber aus, um das Nachbargrundstück genauer auszukundschaften.

Natürlich steckt hinter dem gut abgeschirmten Grundstück mehr, als man zunächst ahnt. Und auch der gruselige, alte Nachbar, den nie jemand zu Gesicht bekommt, ist eigentlich gar nicht so schlimm. Aber das findet ihr am besten selbst heraus.
Nach den ersten Kapiteln baut sich rasch ein gewisser Spannungsbogen auf und ebenso wie Tilda und Anni, wollte auch ich unbedingt wissen, was sich hinter den Pflanzen verbirgt und wer eigentlich dieser gruselige Herr Bovist ist. Die Idee hinter der Geschichte ist genauso gelungen wie die Umsetzung. Ich kann mir gut vorstellen, dass Leser der empfohlenen Altersklasse viel Spaß mit diesem Buch haben werden. Es ist spannend, rätselhaft, mitreißend und ein klein wenig magisch. Die Kapitel sind kurz und knapp gehalten, reich illustriert und dank des kindgerechten Schreibstils wunderbar einfach zu verfolgen.

Das Setting ist natürlich einmalig und die Autorin beschreibt den Zaubergarten so detailliert, dass ich das Gefühl hatte, selbst vor Ort zu sein. Am meisten hat mich aber die Auflösung um die magischen Pflanzen begeistern können, denn das macht alleine schon Lust, die Buchreihe weiter verfolgen zu wollen.

Bewertung:

Ein toller Start der neuen Serie um den magischen Zaubergarten. Spannend, liebevoll, lustig und mit einem Funken von Magie.

 

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