[Rezension] Federleicht – Wie fallender Schnee – Marah Woolf

Inhalt:

Die neue Saga von Bestsellerautorin Marah Woolf! Normalerweise erlebt Eliza Abenteuer höchstens mit ihrer Freundin Sky und einer Tüte Chips vor dem Fernseher. Doch dann stolpert sie im Wald durch ein Portal und nun ist ausgerechnet sie auserwählt, eine magische Schneekugel für die Elfen zurückzuholen. Die Elfen findet Eliza allerdings alles andere als zauberhaft; sie sind eingebildet und bockig (vor allem einer). Aber da ihre Welt nun schon einmal auf den Kopf gestellt wurde, lässt Eliza sich nicht unterkriegen. Schon gar nicht von einem Elf.

Quelle: Oetinger

 

Buchinfos:

Federleicht – Wie fallender Schnee* | Autor: Marah Woolf | Serie: Federleicht #1 | Seiten: 336 | Einband: broschiert | Erschienen am: 01.04.2018 | ISBN: 978-3-8415-0528-6 | Preis (D): 13,00€ | Verlag: Oetinger

Cover:

Auf den ersten Blick erscheint das Cover gar nicht so spektakulär. Doch schaut man genauer hin, kann man einige und vor allem wichtige Details erkennen. So findet man unter anderem eine Kugel, eine Taschenuhr und einen Schlüssel. Die Schriftart des Titels ist recht einfach gehalten, passt aber irgendwie zum Stil der gesamten Gestaltung. Einzig und allein der schwarze Schmetterling sticht direkt ins Auge.

Meine Meinung:

Ich habe bereits die BookLess- und die GötterFunke-Reihe von Marah Woolf gelesen und war dementsprechend natürlich ziemlich gespannt auf den ersten Band von Federleicht. Vorab kann ich schon mal sagen, dass der Schreibstil genauso flüssig und mitreißend ist, wie in allen anderen Büchern. So war ich schnell gefangen von der Geschichte und habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Besonders loben möchte ich aber das Setting. Denn das ist einfach fantastisch. Marah Woolf hat da eine ganz tolle und magische Welt geschaffen und ich bin absolut erstaunt, dass sich alles so nahtlos aneinanderreiht und einen roten Faden verfolgt, sodass alle Handlungen von vorne bis hinten Sinn ergeben. Ich hatte ja etwas Angst, dass es schwer werden würde den Handlungen aus unserer Welt und denen aus der Elfen-Welt zu folgen. Aber diese Sorge war unbegründet. Die Erlebnisse beider Welten harmonieren ganz toll miteinander und verweben sich zu einer durchweg spannenden Story.

Seit Tagen schon träumt Eliza immer wieder von einem magischen Tor auf der Lichtung im Wald hinter dem Haus. Irgendwann hält sie es nicht mehr aus und schaut sich auf der Lichtung um. Als sie dann ganz plötzlich und aus Versehen durch das Tor stolpert, findet sie sich in einer anderen Welt wieder. Quirin, ein Troll, nimmt sie nicht gerade freundlich in Empfang. Doch es kommt noch schlimmer. Denn der attraktive Elf, der Eliza zur stellvertretenden Königin bringen soll, ist noch viel unfreundlicher. Larimar hält nicht viel von den Menschen und macht sich auch nicht die Mühe, ihre Ansichten zu verbergen. Nichtsdestotrotz ist sie ausgerechnet auf Elizas Hilfe angewiesen. Diese soll nämlich eine verschwundene Schneekugel wiederfinden. Eine der sieben Aureolen, die von unschätzbarem Wert für die Welt der Elfen sind. Eliza hat keine andere Wahl. Sie muss sich ihrer Aufgabe stellen, bei der sie auch noch vom unfreundlichen, aber überaus attraktiven Elfen Cassian auf Schritt und Tritt verfolgt wird.

Während ich Larimar bis zum Schluss nicht ausstehen konnten und mich mit Cassian erst nach und nach angefreundet habe, war mir Eliza vom ersten Moment an sympathisch. Sie ist ein ganz normaler Teenager, verliebt in den süßesten Jungen der Schule, streitet sich regelmäßig mit ihrer Mutter und verbringt am liebsten Zeit mit ihrer besten Freundin Sky. Gerade diese alltäglichen Dingen haben Eliza so authentisch und nett wirken lassen. Ich konnte mich super mit ihr und ihren Handlungen identifizieren und habe mich sogar in der einen oder anderen Situation wiedererkannt.

Quirin der Troll und selbst der mürrische Cassian sind mir dann im Verlauf der Geschichte ans Herz gewachsen. Aufgrund ihrer Charakterzüge haben sie die Story wirklich belebt und unvergleichlich erscheinen lassen. Die Zankereien zwischen Eliza und Cassian, die Besserwisserei von Quirin – herrlich! Solche Figuren mag ich sehr, denn sie machen die Geschichte einzigartig.

Doch auch in der Menschenwelt gibt es tolle Charaktere. Sky, Frazer und Granny haben sich ebenfalls in mein Herz geschlichen, denn auf die drei ist immer Verlass. Dafür hätte ich auf Elizas Mutter getrost verzichten können.

Die Idee des Buches hat mir sehr gefallen. Ich liebe Elfen-Geschichten! Und diese verwobene Story, die sich stetig weiterentwickelt, hat es mir wirklich angetan. Schnell ist klar, dass das Geschehen mit dem Finden der Schneekugel nicht vorbei ist. Zwar ist der Teil um die Kugel abgeschlossen, aber der Rattenschwanz, den die Sache nach sie zieht, ist gerade noch am Anfang.

Bewertung:

Ich habe dieses Buch durchgesuchtet. Mit dem ersten Band von Federleicht ist der Autorin ein wunderbarer Reihenauftakt gelungen und ich freue mich sehr, dass mich noch weitere Bücher über die Welt der Elfen erwarten.

 

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