[Rezension] Stepbrother Dearest – Penelope Ward

Autor: Penelope Ward
Seiten: 352
Einband: Paperback/ eBook
Erschienen am: 20.06.2016
ISBN: 978-3-442-48439-3/ 978-3-641-17338-8
Preis (D): 9,99€ / 8,99€
Verlag: Goldmann

 

Inhalt:

Greta freut sich auf das letzte Jahr an der Highschool, vor allem da ihr Stiefbruder Elec, dem sie noch nie begegnet ist, für das Abschlussjahr zu ihnen ziehen soll. Doch Elec stellt sich als rebellischer Macho heraus, der jeden Abend ein anderes Mädchen mit nach Hause bringt – am meisten aber hasst Greta die Art, wie ihr Körper auf ihn reagiert. Und als eine gemeinsame Nacht alles verändert, ist es auch um ihr Herz geschehen. Doch so schnell wie Elec in Gretas Leben getreten ist, so schnell verschwindet er auch daraus. Jahre später begegnet sie ihm wieder und muss feststellen, dass aus dem Teenager ein Mann geworden ist, der immer noch die Macht besitzt, ihr Herz in tausend Teile zu zerbrechen …
Quelle: Goldmann

Cover:

Ich finde das Cover passt sehr gut zum Inhalt und drückt eine Menge Gefühle und Emotionen aus. Allerdings gefällt es mir persönlich nicht so gut, dass ich es zu den schönsten meiner Buchcover zählen würde.

Meine Meinung:

Beim Thema des Buches habe ich zuerst an die Dark Love-Reihe gedacht, die momentan in aller Mund ist und musste daher unbedingt auch dieses Buch lesen.
Inhaltlich gestaltet es sich Gott sei Dank komplett anders. Klar geht es auch hier um die Liebe zwischen zwei Stiefgeschwistern, aber die Story ist eine vollkommen andere.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt locker und flüssig und an anderen Stellen sehr emotionsgeladen.
Das Buch hat mich wirklich mitgenommen und gefesselt und vor allem berührt.
Ich habe mit den Charakteren gelitten, wie schon lange nicht mehr.
Das Buch ist dabei aus der Sicht von Protagonistin Greta geschrieben und in zwei Teile unterteil.
Im ersten Teil durfte ich miterleben wie Greta und Elec sich kennengelernt haben und sich langsam sehr starke Gefühle entwickelten, bevor es zu einem jähen Ende kam.
Der zweite Teil spielt sieben Jahre nach diesem emotionalen Ende und wenn man glaubt zwischen den beiden wäre nichts mehr so wie früher, dann hat man sich geschnitten.
Legt euch vielleicht ein paar Taschentücher zur Hand wenn ihr nah am Wasser gebaut seid, denn einige Szenen habe mir doch eine richtige Gänsehaut verpasst…
Greta als Charakter hat mir sehr gut gefallen. Vielleicht war sie stellenweise ein wenig zu hingebungsvoll und hinnehmend. Von mir aus hätte sie Elec gerne auch mal die Meinung sagen dürfen. Das habe ich ein wenig vermisst.
Ich fand ihre Gefühle und Emotionen total gut dargestellt. Dass sie nie ganz über Elec hinweg gekommen ist kann man ihr nicht mal verübeln.
Elec fand ich von Anfang an sehr interessant, denn es war unübersehbar das hinter seiner Fassade eine traurige Vergangenheit steckt. Ich bin wirklich erstaunt über die Entwicklung die er hinlegt hat und mochte seine gefühlvolle BadBoy-Art sehr gerne.
Die Verbindung der beiden ist eine wirklich besondere. Denn obwohl sie eigentlich total unterschiedliche Typen sind, passen sie zusammen wie die Faust aufs Augen.
Ihre Sticheleien und die Konversationen im ersten Teil fand ich total amüsant und unterhaltsam. Stellenweise haben sie wie richtige Geschwister gelungen, wären da nicht immer die anzüglichen Hinweise und Kommentare gewesen.
Und auch ihre Verbindung nach den sieben Jahren war so intensiv, dass es mich total vom Hocker gehauen hat.
Ich muss sagen, dass mir die beiden im ihrem erwachsnerem Stadium ein wenig besser gefallen haben und ich mir manches Mal die Haare hätte raufen können, weil die Situation immer durch unglückliche Zufälle so verzwickt war.
Der Verlauf der Story hat mir unheimlich gut gefallen. Meines Erachtens war Stepbrother Dearest inhaltlich ein wenig erwachsener und authentischer als die Dark Love – Reihe. Die Entwicklungen innerhalb der Geschichte wirken real und wie aus dem Leben gegriffen.
Für mich hätte das Buch gerne auch ein wenig länger sein können. Ich fand den Part zum Ende hin, der ein wenig aus Elecs Sicht erzählt wird zwar interessant und noch einmal aufwühlend, aber auch nicht ganz so wichtig fürs Buch. Zumindest nicht in der Länge. Es gab viele wichtige und neue Informationen, manchen Szenen waren aber eher eine komplette Wortwiederholung.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen und auch der Epilog konnte mich überzeugen, sodass ich zufrieden mit der Story und den tollen Charakteren abschließen kann.

Bewertung:

Ein schönes, emotionsgeladenes Buch und eine absolute Leseempfehlung für alle die Lust auf ein wenig Herzschmerz mit einer geballten Ladung Liebe und Emotionen haben. 

 

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. _-Cinderella-_

    Huhu Sara,

    eine tolle Rezension zu dem Buch! Auch ich habe es jetzt erst am Wochenende gelesen und bin gegeistert. Von Anfang an war ich von der Geschichte gefesselt, sodass ich das Buch in zwei Abschnitten (ich musste leider zwischendrin schlafen gehen ;D) in nicht mal 24 Stunden durchgelesen hatte. Schade, dass es nur ein Einzelband ist. Aber ich wüsste auch nicht, was die Autorin hätte noch über die Charaktere schreiben können. Jetzt müssen nur noch andere Bücher der Autorin übersetzt werden 😉

    Liebe Grüße
    Jenny

    http://jennybuecher.blogspot.de/2016/06/penelope-ward-stepbrother-dearest.html

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